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Ministerpräsident Bouffier zu Gast in Eschwege
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Heiderich: Chancen für den Arbeitsmarkt verbessert!
26.01.2012 - Bund
Themengebiet: Arbeitsmarkt
Heiderich: Chancen für den Arbeitsmarkt verbessert!
„Mit 3,7% im Jahr 2010 und 3% Wachstum im Jahr 2011 steht Deutschland so gut da wie seit Jahrzehnten nicht mehr“ so der heimische Bundestagabgeordnete Helmut Heiderich. Unter Kanzlerin Angela Merkel sei es gelungen, die Arbeitslosigkeit auf ein 20-Jahres-Tief zu senken. Auch die Zahl der Erwerbstätigen habe mit über 41 Millionen einen neuen Spitzenwert erreicht.
 
Da sich die Ausgangslage derart verbessert habe, müsse man auch die aktive Arbeitsmarktpolitik an die neue Situation anpassen, so der CDU-Politiker. „Die Unternehmen suchen händeringend qualifiziertes Personal, deshalb gilt es Fachkräfte schnell und effizient zu vermitteln. Außerdem müssen Langzeitarbeitslose, deren berufliche Kenntnisse nicht ausreichen oder nicht mehr auf dem aktuellen Stand sind, passgenauer qualifiziert werden“. Gerade jetzt hätten diese gute Chancen den Sprung in den ersten Arbeitsmarkt zu schaffen.
 
Vor diesem Hintergrund hat der Deutsche Bundestag ein Gesetz zur Verbesserung der Eingliederungschancen auf dem Arbeitsmarkt beschlossen, dessen überwiegender Teil zum 1. April 2012 wirksam wird. Leitgedanke der Reform ist, laut Heiderich, eine stärkere eigenverantwortliche Entscheidungskompetenz der Arbeitsvermittler vor Ort. „Wir wollen die Arbeitssuchenden nicht in irgendwelchen Weiterbildungen ‚parken‘, sondern sie wirklich ‚fit‘ für den Arbeitsmarkt machen“. Deshalb habe man auch den sogenannten ‚Instrumentenkasten‘ für Qualifizierungsmaßnahmen deutlich reduziert, die Regulierungsdichte verringert und mehr Handlungsspielraum für die Vermittler geschaffen, um künftig besser auf jeden Einzelfall eingehen zu können.
 
Die Tatsache, dass sich auch die Zahl der Langzeitarbeitslosen in den vergangenen fünf Jahren von fast 1,6 Millionen auf noch 850.000 im November 2011 nahezu halbiert hat, zeige, dass man auf dem richtigen Weg sei.
 
„Wir wollen, dass man stärker als bisher, die Integration in den ersten Arbeitsmarkt und damit die auf Dauer ungeförderte Erwerbstätigkeit bei Langzeitarbeitslosen in den Blick nimmt“, so Heiderich. „Leider sei dies bei Menschen mit gravierenden Vermittlungshemmnissen auch mittelfristig nicht immer möglich. Deshalb behalte auch die öffentlich geförderte Beschäftigung ihre Bedeutung, um diesen Menschen eine Perspektive zu verschaffen. „Wir wollen und dürfen niemanden aufgeben“, so der CDU-Politiker.
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