Der CDU-Bundestagskandidat Wilhelm Gebhard erlebte bei Amazon in Bad Hersfeld nicht nur einen freundlichen Empfang, sondern auch einen interessanten und informativen Einblick.

Gebhard, der vor seiner Tätigkeit als Bürgermeister in zwei mittelständischen Unternehmen tätig war, freute sich auf den Termin bei Amazon. „Einerseits war es für mich spannend, hinter die Kulissen des weltweit größten Onlineversandhändlers zu blicken und andererseits wollte er wissen, wo die vielen Pakete und Päckchen herkommen, die täglich die Haushalte auch in unserer Region erreichen. Zudem ist Amazon mit über 3.000 Beschäftigten an den beiden Standorten in Bad Hersfeld einer der größten Arbeitgeber in der Region“, so Gebhard.

Standortleiterin bzw. General Managerin Stephanie Sommer und Qualitätsmanager Marc Auerswald aus Bad Hersfeld sowie Public Policy Managerin Mareike von Frieling aus der Deutschlandzentrale in München stellten zunächst das Unternehmen in einer Powerpoint Präsentation vor, ehe sich ein Betriebsrundgang durch die riesigen Hallen anschloss. „Ich gebe zu, dass sich mein Blick auf das Unternehmen nach dem Besuch positiv verändert hat“, so Gebhard, der ein engagiertes Team und eine taffe Standortleiterin erlebte, die die Mitarbeiter in den Mittelpunkt ihres täglichen Tun und Handelns stellt sowie eine enge Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat sucht.

Im Gespräch ergaben sich viele weitere positive Aspekte. So hat Amazon das klare Ziel, bis 2040 zu 100% klimaneutral zu werden und dazu bereits auf einem guten Weg ist. Entgegen der öffentlichen Meinung zahlt Amazon vor Ort auch Gewerbesteuer. Ferner erfuhr Gebhard, dass jeder Mensch, der arbeiten will, bei Amazon eine Chance erhält, ob mit oder ohne abgeschlossener Berufsausbildung. Deutschlandweit arbeiten 23.000 Menschen bei Amazon, Tendenz steigend. Berufseinsteiger erhalten eine Entlohnung von 12,02 € pro Stunde, die bereits nach zwei Jahren auf über 14 € steigt. „Die Entlohnung liegt somit deutlich über dem Mindestlohn“, wird seitens der Verantwortlichen betont.

Auf die geäußerte Sorge von Gebhard, dass der Onlinehandel dem Einzelhandel und den Innenstädten mehr und mehr Probleme bereitet, erfuhr er, dass Amazon im vergangenen Jahr allein in Hessen über 3.500 klein- und mittelständischen Unternehmen über die unternehmenseigenen Plattformen neue Kundenpotentiale ermöglicht hat und die Unternehmen auf diese Weise neue Absatzmärkte gefunden haben. Insgesamt ergaben sich daraus über 250 Mio. € Umsatzvolumen. Umsatz, der somit auch dem Einzelhändler vor Ort hilft zu bestehen. Mit Quickstart Online, einem kostenfreien Wissensportal rund um das Thema E-Commerce, hilft das Unternehmen kleinen und mittleren Händlern schnell und einfach zum passenden digitalen Standbein. Diese Info ist sehr erfreulich, zumal die Zahl der Unternehmen, die dieses Angebot nutzen, zum Vorjahr um 35% gestiegen ist. Gebhard fordert in diesem Zusammenhang neue Konzepte und Anreizprogramme für die Innenstädte. „Sie müssen lebendiger werden, mehr Aufenthaltsqualität erhalten und Nischenanbieter müssen stärker gefördert werden, um Leerstände wieder mit Leben zu füllen“, so Gebhard abschließend, der Amazon für den Einblick und die gewonnenen Erkenntnisse sehr dankbar ist.

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