Im Rahmen des CDU-Kreisparteitags ist dem langjährigen Bundestagsabgeordneten Helmut Heiderich im Kultuzentrum "wortreich" in Bad Hersfeld die Alfred-Dregger-Medaille verliehen worden. Damit wird sein engagierter Einsatz für die CDU, aber insbesondere für das Allgemeinwohl in der Region gewürdigt.

Der CDU-Kreisvorsitzende Timo Lübeck erinnerte an Heiderichs langjähriges Engagement und hob beispielhaft seinen Einsatz für die Bad Hersfelder Festspiele, die Zollverwaltung und die heimische Verkehrsinfrastruktur hervor. „Vor allem aber würdigen wir mit der Auszeichnung die jahrelange ehrenamtliche politische Tätigkeit von Helmut Heiderich“, so Lübeck. Der CDU-Politiker aus Friedewald arbeitete u.a. über Jahrzehnte in der Gemeindevertretung, dem Kreistag Hersfeld-Rotenburg und der Regionalversammlung Ost- und Nordhessen. Mehr als 17 Jahre führte er den CDU-Kreisverband als Vorsitzender.

„Das ist wirklich eine Überraschung“, sagte Heiderich in einer kurzen Dankesrede. Er erinnere sich noch gut, wie er in seiner ersten Woche als Abgeordneter in Bonn mit Alfred Dregger zusammengetroffen sei. „Er hat sich spontan Zeit genommen und mir viele hilfreiche Hinweise für die Arbeit im Bundestag mitgegeben.“ Als ein erstes forderndes Ereignis seiner politischen Arbeit bezeichnete er den Angriff der kanadischen Firma PCS, die im Jahr 1997 die heimische Kaliindustrie aufgekauft hatte. „Gemeinsam mit dem damaligen Kanzleramtsminister Friedrich Bohl, der das Bundeskartellamt einschaltete, konnten wir dies verhindern. Nach einer ablehnenden Stellungnahme der Behörde untersagte der frühere Bundeswirtschaftsminister Günter Rexroth den bereits abgeschlossenen Vertrag“, erinnert sich Heiderich. Anschließend sei es K+S gelungen, seine Wettbewerbsfähigkeit auszubauen und weltweit zu wachsen.

Die Alfred-Dregger-Medaille ist die höchste Auszeichnung der hessischen CDU. Sie erinnert an Alfred Dregger, der sich, wie kaum ein anderer, in verschiedenen Positionen über Jahrzehnte hinweg erfolgreich für Hessen, Deutschland und die CDU eingesetzt hat. Auf Antrag des Kreisverbandes Hersfeld-Rotenburg hatte der Landesvorstand die Ehrung beschlossen.

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