CDU-Kreistagsfraktion besichtigte zusammen mit Michael Boddenberg den sich im Bau befindlichen A44-Tunnel Hirschhagen

Gemeinsam mit dem sich gerade auf einer zweitätigen Tour durch Nordhessen befindlichen CDU-Fraktionsvorsitzende im Hessischen Landtag Michael Boddenberg nahm die CDU-Kreistagsfraktion kürzlich an einer Führung durch den sich im Rohbau befindlichen Tunnel Hirschhagen zwischen Helsa und Hessisch Lichtenau teil.
Dabei konnten sich CDU-Kreistagsfraktionsvorsitzender Uwe Brückmann, die CDU-Kreisvorsitzende Lena Arnoldt und ihre Fraktionsmitglieder davon überzeugen, welche Herausforderungen die ausführenden Bauunternehmen bestehen müssen, um bei diesem für Hessen einmaligen Projekt, die nach Stand der Technik sicherste Nutzung durch die künftigen Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten. Nach seiner Inbetriebnahme wird der Tunnel zwischen den A44-Anschlussstellen Helsa-Ost und Hessisch Lichtenau-West mit einer Länge von etwa 4.200 Metern nach dem A71-Rennsteigtunnel (Thüringen) der zweitlängste Autobahntunnel Deutschlands sein und zu einer deutlichen Entlastung und vor allem besseren Anbindung von Hessisch Lichtenau beitragen.
Michael Boddenberg zeigte sich von den Baumaßnahmen beeindruckt: „Wer mich kennt, weiß, dass mir beim Straßenbau im Allgemeinen und bei der A44 im Besonderen einiges viel zu langsam umgesetzt wird. Wichtig ist aber, dass wir trotz aller Widerstände inzwischen kontinuierliche vorankommen. Und was insbesondere bei diesem Tunnel für eine bauingenieurtechnische Meisterleistung bereits jetzt erbracht wurde, kann man in der Tat nur nachvollziehen, wenn man mal an einer solchen Führung vor Ort teilgenommen hat. Als CDU werden wir alles daransetzen, dass die A44 durchgängig befahrbar wird. Ihre Bedeutung für die Entwicklungschancen des vom demografischen Wandel besonders betroffenen Werra-Meißner-Kreises ist gar nicht hoch genug einzuschätzen.“
Diese Bewertung teilen auch Uwe Brückmann und Lena Arnoldt, die zudem den Aspekt der Sicherheit für die zukünftigen Nutzer betonten: „Gerade angesichts schlimmer Unfälle in anderen Tunnel in Europa ist für uns entscheidend, dass das Thema Sicherheit bei Hirschhagener Tunnel oberste Priorität hat“, so Arnoldt. Brückmann dankte vor allem Ingo Henkel und Matthias Schanze von Hessen Mobil, die die Kreispolitiker durch die Röhren des Tunnels führten.
Nachdem die Rohbaumaßnahmen abgeschlossen sind, war es für die Unionspolitiker möglich, mit ihren Autos die Röhren zu befahren und sich von den Vertretern von Hessen Mobil erläutern zu lassen, welche technische Ausstattung in den nächsten Schritten installiert werden muss, damit das Sicherheitskonzept auch vollumfänglich greifen kann. So wird es alle 600 Meter Zufahrten für Notfälle geben, alle 300 Meter nutzbare Fluchttunnel und alle 150 Meter Notrufe an die Feuerwehreinsatzleitstelle.
„Besonders beeindruckt hat mich der 80 Meter lange Schacht, durch den im Brandfall gefährliche Rauchgase aus dem Tunnel entweichen würden und vor allem die bei den Tunneleingängen geschaffenen Möglichkeiten für Rettungskräfte über die beiden Röhren zu fahren, um so schnellst möglich am Einsatzort zu sein. Damit setzt der Hirchhagener Tunnel in Sachen Sicherheit deutschlandweit Maßstäbe“, so Uwe Brückmann abschließend.

Die Mitglieder der CDU-Kreistagsfraktion Werra-Meißner mit dem Fraktionsvorsitzenden der CDU im Hessischen Landtag Michael Boddenberg (am rechten Bildrand).

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