Ein ganz klares Signal setzen die Delegierten der CDU Kreisverbände Hersfeld-Rotenburg und Werra-Meißner: Mit 97,5% nominierten sie den Wanfrieder Bürgermeister Wilhelm Gebhard als Kandidaten für die anstehende Bundestagswahl am 26. September.

Der Hersfeld-Rotenburger Kreisvorsitzende Andreas Börner hatte den gemeinsamen Vorschlag der beiden Vorstände eingebracht und betont, dass Gebhard ein kompetenter Politiker sei, der die Sorgen und Nöte der Menschen im ländlichen Raum kenne und sich durch Bürgernähe und eine große Präsenz auszeichne. Als langjähriger Bürgermeister sei er zudem der ideale Vertreter in Berlin, um die Städte und Gemeinden der Region zu stärken.

In seiner Bewerbungsrede machte Gebhard deutlich, dass der ländliche Raum gute Zukunftsaussichten haben kann: „Das Leben auf dem Land wird immer interessanter – die Zuzugszahlen zeigten das schon vor Corona. Mit der Pandemie hat sich dieser Trend noch verstärkt“.
Er wolle daran arbeiten, die Grundvoraussetzungen für eine gute Entwicklung von Berlin aus verstärkt voranzutreiben und nannte als Beispiele die medizinische Versorgung, eine gute Breitbandverbindung als Voraussetzung für Telearbeit und eine verbesserte Anbindung im ÖPNV. „Die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse muss nicht nur im Grundgesetzt stehen, sie muss auch jeden Tag gelebt werden“, betonte Gebhard. Weiterhin forderte er, dass der heimischen Landwirtschaft endlich wieder die Wertschätzung entgegengebracht werde, die sie verdiene. „Umweltschutz geht nur mit der Landwirtschaft, nicht gegen sie.“

Gebhard versprach den Delegierten, der Interessenvertreter der Region in Berlin zu sein. Er sei durch die 13 Jahre als Bürgermeister geprägt. „Er kenne die Auswirkungen von Gesetzen und Beschlüssen von der anderen Seite“, so Gebhard. Das möchte er für die Menschen im ländlichen Raum nutzen.
„Mein Herz schlägt kommunal – davon werde ich mich in Berlin leiten lassen.“

Die heimische Landtagsabgeordnete Lena Arnoldt unterstütze die Kandidatur Gebhards und zeichnete ein Bild von ihm als erfahrenen Bürgermeister, der mit beiden Beinen fest im Leben steht und für sein Engagement eine große Wertschätzung erfahre. Das hätten nicht zuletzt die beeindruckenden Wahlergebnisse der letzten Jahre gezeigt. Gemeinsam könne man nach der Wahl viel für die Region erreichen.

Stefan Schneider, Kreisvorsitzender der CDU Werra-Meißner, stimmte zum Abschluss der Nominierungsveranstaltung bei durchwachsenem Wetter im Stadion von Bebra die Delegierten auf den gemeinsamen Wahlkampf ein. „Wahlkampf bei schönem Wetter kann jeder. Uns zeichnet aus, dass wir auch da sind, wenn es regnet und der Wind kräftig weht“. Damit beschrieb Schneider nicht nur das Wetter vor Ort, sondern auch die politische Stimmungslage. Er sei sich aber sicher, dass Wilhelm Gebhard diese Widrigkeiten meistern könne und die Wählerinnen und Wähler davon überzeugen werde, dass er die erste Wahl für Berlin sei.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag

Ansprechpartner

Dr. Martin Schörner

Kreisgeschäftsführer des CDU Kreisverbands Werra-Meißner

+49 5651 330905
schoerner@cdu-werra-meissner.de