Eine Verbesserung der Kundenfreundlichkeit auch in Zeiten der Corona-Pandemie in der Kreisverwaltung ist das Ziel der CDU-Kreistagsfraktion. „Wir wollen durch die verstärkte Digitalisierung der Verwaltung, dass die Bürgerinnen und Bürger ihre Verwaltungsgeschäfte quasi vom Sofa zu Hause erledigen können. Keine Besuche in der Verwaltung bei Neu-, Ab- und Ummeldung des Kraftfahrzeuges oder in Fragen der Baugenehmigung zum Beispiel,“ so CDU-Fraktionsvorsitzender Uwe Brückmann (Hessisch Lichtenau). Mit einen Berichtsantrag über den Stand der Digitalisierung in der Verwaltung und der Steigerung der bürgerfreundlichen Angebote in der Kreisverwaltung wollen sich die CDU-Kreispolitiker jetzt informieren. Insbesondere soll die Kreisverwaltung darlegen, wann mit den einzelnen Projekten zur digitalen Transformation begonnen wurde und welchen Status die einzelnen Projekte haben.
Darüber hinaus soll der Kreisausschuss berichten, zu welchem Zeitpunkt die Anstrengungen zur digitalen Transformation aufgrund der Corona-Pandemie verstärkt worden sind. Der Kreisausschuss soll dabei detailliert erläutern, wann damit begonnen wurde und wie die Intensivierung der digitalen Transformation konkret aussieht.

Die Kreisverwaltung, so CDU-Fraktionschef Uwe Brückmann, steht vor großen Herausforderungen, um die Digitalisierung der Verwaltung zu meistern. Die Corona – Pandemie hat diesen Prozess noch weiter befeuert. Grundlage für viele Digitalisierungsprojekte im Bereich der Daseinsvorsorge ist eine moderne digitale Verwaltung (E-Government). Dazu gehört zunächst die Einführung der elektronischen Aktenführung als Basisinfrastruktur für weitere E-Government-Anwendungen. Neben der digitalen Aktenführung kommt der Entwicklung von Online-Auftritten der Verwaltung sowie dem Angebot digitaler Behördenleistungen für die Zukunft eine besondere Bedeutung zu. Das Onlinezugangsgesetz des Bundes (OZG) sieht die Errichtung eines Portalverbundes für Verwaltungsleistungen vor. Ziel dieses Portalverbundes ist es, das Onlineangebot für elektronische Verwaltungsleistungen weiter auszubauen und dafür die Portale von Bund und Ländern einschließlich der Kommunen elektronisch zu verknüpfen. Die Idee des Portalverbundes wird den Ausbau medienbruchfreier elektronischer Verwaltungsverfahren befördern und daher muss die Kreisverwaltung das eigene Onlineangebot zügig ausbauen. Ergänzend müssen auch die Möglichkeiten der sozialen Netzwerke in Betracht gezogen werden. So muss die Kreisverwaltung – im Rahmen der datenschutzrechtlichen Voraussetzungen – mit eigenen Profilen und Kanälen in den Sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter vertreten und für Bürger und Unternehmen auch auf diese Weise ansprechbar sein.

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