Nach der Wanderung mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am vergangenen Sonntag und dem Besuch bei Amazon in der vergangenen Woche stattete der CDU Bundestagskandidat Wilhelm Gebhard gleich am Montag einem erfolgreichen Start-Up Unternehmen in der Eschweger Innenstadt einen Besuch ab. Mit dabei waren auch Eschweges Bürgermeister Alexander Heppe und CDU Kreisvorsitzender Stefan Schneider.

Die beiden Schwestern Mayra Werner und Joana Wöhl haben mit MAKECAKE in nur drei Jahren ein erfolgreiches Unternehmen aufgebaut, das zwischenzeitlich über 2,5 Mio. € Umsatz macht und vier Vollzeitkräfte beschäftigt, die flexibel und familienfreundlich arbeiten können. Das Ladenlokal spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle, da die Produkte von den Kunden aus ganz Europa online bestellt und aus zwei Auslieferungslagern in Apfelstädt und in Schwalmstadt verschickt werden. Die beiden kreativen Start-up Gründerinnen haben ihre Leidenschaft des Essens zum Beruf gemacht und dabei einen Trend erkannt. Sie selbst beschreiben ihre Produkte als FoodHeaven, da sie zuckerfrei, kalorienärmer und vieles mehr sind und trotzdem schmecken. Eigene Backmischungen, hauseigene Toppings, Dips, Aufstriche und Schokoladendrops sind bspw. entwickelt worden und werden stetig verfeinert. Bei der Rezeptur und Herstellung nehmen sie auch Rücksicht auf die Rückmeldungen ihrer Kunden. Über diesen erfolgreichen Weg wollte sich Gebhard vor Ort informieren, der bei seinem Besuch bei Amazon in der letzten Woche sagte, dass es zukünftig kreative Ideen, beharrliche Unternehmer und Nischenangebote brauche, um Leerstände in den Innenstädten zu beseitigen und zudem auch der Onlinehandel ein wichtiger Bestandteil sein muss. Dabei erfuhr er auch, dass die beiden Schwestern anfänglich von der Kreisstadt Eschwege eine Starthilfe und zudem europäische Leader-Mittel erhalten haben. Das hat sich nun ausgezahlt. „Die beiden Start-up Gründerinnen haben mit ihrem Weg bewiesen, dass es mit einer Vision, Durchhaltevermögen, Beharrlichkeit, Kreativität und Unterstützung vor Ort funktionieren kann und der Onlinehandel dem ländlichen Raum eine Chance biete“, sagt Gebhard. Eine unkomplizierte und unbürokratische Unterstützung für Gründer und Gründerinnen wünscht sich Gebhard flächendeckend, in kleinen wie in großen Kommunen. "Ob eine Idee zu einem Produkt wird und somit zu Arbeitsplätzen führe, dürfe nicht an der Finanzkraft von Kommunen hängen oder an Bürokratie scheitern", fordert Gebhard. "Die Wirtschaftsförderungsgesellschaften leisten hierbei bereits wertvolle Arbeit", so Gebhard. Er zeigte sich begeistert von den beiden Schwestern und wünscht ihnen weiter maximalen Erfolg.

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