CDU-Bundestagskandidat Wilhelm Gebhard setzt seine Besuchsreihe in der Region fort. Jetzt informierte er sich bei Werraland Lebenswelten, einem der größten Arbeitgeber im Werra-Meißner-Kreis. 900 Mitarbeiter, davon knapp 450 Menschen mit Beeinträchtigungen, sind bei Werraland beschäftigt. „Ein Arbeitgeber von unschätzbarem Wert für den Kreis“, so Gebhard. „Hier entsteht genau die Art von Inklusion, die so wichtig für unsere Gesellschaft ist“, so Gebhard weiter.

Georg Forchmann, Werraland-Vorstand, begleitete Wilhelm Gebhard bei seinem Besuch und berichtete, dass die Corona-Pandemie nicht spurlos an der Einrichtung vorbeigegangen ist. Vor allem das Panorama-Hotel Kochsberg und der Cateringservice amélie sind von monatelangen Gastronomie- und Schulschließungen hart betroffen gewesen. Auch der Werkstattbereich war von Schließungen betroffen. Dennoch sei Werraland insgesamt gut durch die Corona-Krise gekommen. Aufträge konnten mit hauptamtlichen Mitarbeitern aufgefangen werden. Zudem reagierte man flexibel auf die schwierige Situation und zahlreiche Arbeiten wurden in die Wohnstätten verlagert. Forchmann berichtete Gebhard weiter, dass man glücklich sei, nicht von einem großen Auftraggeber abhängig zu sein, sondern man mit vielen Unternehmen aus der Region, dem Kreis und den Kommunen sowie mit weiteren Institutionen partnerschaftlich zusammenarbeite.
Vorteilhaft sei auch, dass der Landeswohlfahrtsverband der Hauptkostenträger ist und nicht wie in Thüringen, die Kommunen, die ohnehin durch die Pandemie noch höhere Lasten als sonst zu tragen hätten. So konnte, laut Forchmann, Werraland insgesamt darauf vertrauen, gut durch die Pandemie zu kommen und die Arbeit soweit wie es möglich war, mit allen Mitarbeitern fortzusetzen. Auch habe Werraland zahlreiche Veränderungen an zentralen Positionen vorgenommen und viele Fachkräfte eingestellt, um den Folgen der Pandemie Rechnung zu tragen. Diese Maßnahmen, gepaart mit hoher Fachlichkeit und hoch motivierter Mitarbeiter, sei der Schlüssel zum Erfolg gewesen. Die wohl schönste Nachricht, die Gebhard bei seinem Besuch erfuhr, ist die Tatsache, dass Werraland seit der zweiten Juliwoche wieder im Normalbetrieb läuft und alle coronabbedingten Maßnahmen zurückfahren konnte. Davon konnte sich Gebhard bei seinem Besuch persönlich überzeugen, als er auch einen Einblick in den Werkstattbereich bekam. Die Menschen waren wieder in ihrem gewohnten Umfeld und verrichteten ihre tägliche Arbeit unter fachlicher Anleitung. „Der Normalbetrieb bedeutet auch für betroffene Familien eine große Entlastung und eine Verlässlichkeit im Alltag“, weiß Gebhard aus dem eigenen Bekanntenkreis. Und Gebhard freute sich bei seinem Rundgang, viele bekannte Gesichter zu treffen, die Gebhard beispielsweise von befreundeten Schützenvereinen im Landkreis kennt.

Für Wilhelm Gebhard steht fest, dass der Bund und die Länder bei zukünftigen Maßnahmen zur Pandemiebewältigung die schwächsten der Gesellschaft noch stärker in den Fokus nehmen und aus der aktuellen Pandemie lernen muss. „Zudem verdient unsere Gastronomie insgesamt eine stärkere Aufmerksamkeit“, fordert er. Hersfeld-Rotenburg wie auch Werra-Meißner verzeichneten in den vergangenen Jahren bereits einen starken Rückgang von gastronomischen Einrichtungen, speziell in den Dörfern. „Das sei vor dem Hintergrund eines wachsenden Inlandstourismus kontraproduktiv“, so Gebhard. Die Corona-Pandemie wird den Rückgang noch dramatisch verschärfen. Gerade als Bürgermeister steht Gebhard in ständigem Kontakt mit Gastronomen, welchen er nur zu gern eine Perspektive anbieten möchte.

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